Ab dem 1. Juli 2009 tritt die neue Kfz-Steuer in Kraft, dann wird die Abgabe für neue Pkws nicht mehr nur nach dem Hubraum, sondern auch nach dem CO2 Ausstoß berechnet. Allerdings werden Fahrzeuge, die weniger als 120 Gramm CO2 ausstoßen, belohnt, indem sie nur nach der Hubraumgröße besteuert werden. Bei Benzinern fallen dann zwei Euro je angefangene 100 Kubikzentimeter an und 9,50 Euro je 100 Kubikzentimeter bei Diesel-Pkws.
Die Gewinner der neuen Kfz-Steuer sind also verbrauchsarme Kleinwagen. Für einen Chevrolet Matiz 0,8 muss man künftig nur noch 16 Euro Kfz-Steuer pro Jahr bezahlen, bisher kostete der Kleinwagen 54 Euro jährlich. Auch die Käufer des Smart fortwo mit 45 kW kommen wesentlich besser weg, denn dieser Mini wird künftig nur noch mit 20 Euro besteuert und ist damit satte 47 Euro pro Jahr günstiger. Die beiden Kleinwagen stoßen weniger als 120 Gramm CO2 pro Kilometer aus und werden nur über ihren kleinen Hubraum zur Steuer herangezogen.
Die größte Gesamtsumme lässt sich bei kleinen und mittelklassiken Diesel PKWs sparen: Die Kfz-Steuer für den BMW 118d oder den VW Golf 2.0 TDiDPF, wird künftig um satte 118 Euro günstiger ausfallen.
Montag, 29. Juni 2009
Montag, 22. Juni 2009
Brüderle fordert den Stopp des Verschrottungszwangs
Gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ forderte der FDP-Fraktionsvize Rainer Brüderle einen Stopp der verpflichtenden Verschrottung im Zusammenhang mit der Abwrackprämie. Der Bundestagsabgeordnete argumentiert, es sei ökologischer und ökonomischer Irrsinn, voll funktionsfähige Autos in die Schrottpresse zu schicken. Zudem beschwerte er sich, dass es für staatlich betriebene Wertevernichtung keine Begründung gebe. Auf den Schrottplätzen stünden tausende Pkw, die einen höheren Wert als die 2500 Euro Abwrackprämie hätten, erklärte Brüderle.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Wartezeiten in der Kfz-Zulassungsstelle
Die Wartezeiten in Kfz-Zulassungsstellen sind zum Teil enorm und die Tendenz steigt. In Berlin betrugen die Wartezeiten diese Woche zum Teil beinahe zwei einhalb Stunden. Über die langen Wartezeiten ärgern sich nicht nur jene die ein Auto anmelden oder ummelden wollen, sondern auch diejenigen die in der Kfz-Zulassungsstelle arbeiten. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) plädiert nun dafür, dass die Zulassungsstellen künftig pünktlicher Geschlossen werden damit ihre Mitarbeiter weniger Überstunden leisten müssen.
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