Donnerstag, 23. April 2009

Betrug mit der Abwrackprämie

Die ersten Betrugsversuche mit der Abwrackprämie wurden schon bekannt. Die Umweltfahnder der Wasserschutzpolizei Bremen fanden, für den Abtransport nach Afrika vorbereitete Altautos, für die die Abwrackprämie bereits beantragt wurde.
Auch im Hamburger Hafen wurden 25 Autos gefunden, die statt in der Schrottpresse zu landen, wie es nach der Regelung der Abwrackprämie erforderlich wäre, nach Afrika verkauft werden sollten.
Mittels der Fahrzeug-Ident-Nummer kamen die Fahnder den Kriminellen auf die Schliche. "Die Verlockung für Kriminelle ist schon groß", sagt Bernd Carstensen, stellvertretender Vorsitzender des Bundes der Kriminalbeamten (BDK). Es wird geschätzt, dass in den vergangenen Wochen bundesweit mindestens 500 Abwrackprämien-Autos illegal nach Afrika verschifft wurden. Die aufgetauchten Fälle in Bremen und Hamburg wären demnach nur die Spitze des Eisberges.

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